Naturheilzentrum Stade

Orthomolekulare Therapie

Grundsätzlich ist orthomolekulare Therapie die Vergabe von essentiellen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien, Aminosäuren und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Bei Krebspatienten besteht oft ein Mangel an diesen Stoffen, sei es aufgrund ihres Lebensstils, aufgrund ihrer Krankheit oder durch die Wirkungen der Chemo- und Strahlentherapie.
Schätzungen gehen davon aus, dass 60 % aller Krebspatienten eine unausgewogene Ernährung haben und einen Mangel an essentiellen Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren und ähnlichem leiden.


Therapeutische Intervention

Von Geburt an hängt die Entwicklung des Magen-Darm-Trakts und des Immunsystems (GALT) zu einem großen Teil von der Einnahme von Nährstoffen und der Kolonisierung mit geeigneter Darmflora ab.

Eine gesunde Ernährung wird allgemein als wichtigste Prophylaxe gegen Tumorwachstum und zur Verhinderung metastatischer Erkrankungen anerkannt. Aber was ist eine gesunde Ernährung? Eine normale Ernährung in industrialisierten Ländern enthält normalerweise genug Kalorien, Proteine und Fette. Aber nach über einem Jahrhundert der Monokultur, des Gebrauchs von Kunstdünger und Pestiziden, enthalten die üblichen Nahrungsmittel oft viele Pestizide und Antipilzmittel, aber viel zu wenig der meisten Spurenelemente wie Zink, Selen, Kobalt, essentielle Aminosäuren und Vitamine.

Hinzu kommt, dass viele Produkte raffiniert sind und daher zum Teil ihren Nährwert verloren haben. So kann es mit der Zeit selbst bei einer gemischten und ausgewogenen Ernährung leicht zu einem Mangel an Spurenelementen und anderen Nährstoffen kommen.

Daher ist im Institut für Tumortherapie eine Untersuchung des Blutes nach den wichtigsten Spurenelementen, Antioxidantien und Vitaminen vorgesehen. Im Falle von Mangelzuständen werden Nahrungszusätze empfohlen.

Phytoöstrogene, Phenole und Flavonoide verhindern das Wachstum von Krebs- und Krebsvorläuferzellen. Daher werden Patienten beraten, wie sie eine ausreichende Aufnahme all dieser Nährstoffe sicherstellen. Die Ergänzung von Phytoöstrogenen, Phenolen und Flavonoiden wird normalerweise empfohlen. Da der Beginn des Tumorwachstums mit einer erhöhten Belastung von endogenen und exogenen Sauerstoffradikalen korreliert, sind unterstützende therapeutische Maßnahmen mit starken Antioxidantien Bestandteil der Tumortherapie.