Krebs mit Strom bekämpfen - Die Electro-Cancer-Therapy
Die Zahl derer, die derzeit in Deutschland mit einer Krebserkrankung leben, wird auf zwei bis drei Millionen geschätzt. Während eine Patientengruppe allein auf die konventionellen Tumor-Therapien (Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie) vertraut, strebt die andere Gruppe ein Gesamtbehandlungskonzept an. Hierbei ergänzen sich tumorzerstörende Verfahren mit immunstimulierenden Therapiemaßnahmen.Das vorrangige Ziel der immuntherapeutischen Therapiestrategien war bisher vor allem die Verbesserung der Lebensqualität des Patienten. Seit langer Zeit wird diesen Behandlungsmethoden auch eine Rezidiv- und Metastasenprophylaxe zugesprochen, da zahlreiche Untersuchungsergebnisse den Kontroll- und Abwehrmechanismen des Immunsystems die entscheidende Bedeutung bei der Tumorgenese einräumen.
Die Gleichstrombehandlung findet schon seit vielen Jahren eine breite Anwendung in der Medizin, besonders in der Orthopädie/Sportmedizin und Neurologie wurde sie zur Schmerzbehandlung und zur Regeneration, zum Beispiel zur schnelleren Knochenheilung eingesetzt.
In der Onkologie dagegen ist die Anwendung relativ neu. Die Electro-Cancer-Therapy (ECT) eignet sich aber besonders für oberflächliche oder auch tiefergelegene Tumorarten, die aus ästhetischen und funktionalen Gründen nicht operabel sind. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Hyperthermie oder anderen Formen der Elektrotherapie! Zur Behandlung geeignet sind u. a.
- Mamma-Karzinome, insbesondere Rezidive nach Strahlen- und Chemotherapie
- maligne Melanome, Hautkarzinome, wie Basaliome, Spinaliome, Melanome, Hautmetastasen, Weichteiltumore
- Tumore im gynäkologischen Bereich
- Tumore im urologischen Bereich
- primäre Leberkarzinome und –metastasen
- primäre Magenkarzinome und –metastasen
- Alle übrigen Tumore und Metastasen im Intra-Abdominalbereich (wie z.B. Pankreas, Milz, Galle, Intestinum)
- Primäre Lungenkarzinome und -metastasen
- Lymphmetastasen
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