Bio-Immuntherapie nach Dr. Tallberg
Seit einigen Jahren gibt es hochinteressante Erfahrungen aus der Universität Helsinki (Dr. med. Tallberg), die diese Vorstellungen über die Krebsentstehung und -behandlung bestätigen. In jahrzehntelanger Forschungsarbeit konnte Dr. Tallberg durch tierexperimentelle Untersuchungen und mittlerweile auch durch Untersuchungen an Krebskranken den Nachweis erbringen, dass die konsequente Zuführung von bestimmten biochemischen Bausteinen - kombiniert mit einer Immunstimulation - über eine längere Einnahmezeit dazu führt, dass die Tumorzellen sich ohne nennenswerte Nebenwirkungen zurückbilden und ein Wiederauftreten der Krebserkrankung durch diese spezielle Nahrungserweiterung vermieden werden kann.Besonders untersucht und erforscht wurde diese Diät bei Patienten mit Prostatakrebs, Melanom und Nierenzellkrebs. Für diese Krebsformen wurden in der Universität Helsinki empirisch herausgefundene, jeweils auf die entsprechende Krebsart zugeschnittene Nahrungszusätze zusammengestellt, die sich offensichtlich gut bewährt haben. Die Zusammensetzung der biochemischen Bausteine für weitere Krebsformen wird erforscht und sollte durch geeignete Testverfahren gut zu bestimmen sein, zumal die große Mehrzahl der Bausteine grundsätzlich für alle Krebsformen sinnvoll erscheint. Die vorgeschlagenen biochemischen Stoffe werden pharmazeutisch hergestellt. Sie sind in ihrer Zusammenstellung variabel, damit man die Art und Menge dieser Stoffe individuell festlegen kann.
Dr. Tallberg kombiniert diese orthomolekulare Medikation mit einer Impfung mit Hilfe von laborchemisch aufbereitetem, eigenen Tumorgewebe, um den Behandlungseffekt noch weiter zu steigern. Noch besser ist die Tumorimpfung mit dendritischen Zellen einzusetzen, da diese besonders individuell wirkt.
Generell ist es bei der Bio-Immuntherapie hervorragend möglich, bewährte, immunanregende Verfahren zusätzlich einzusetzen, wodurch sicher die Behandlung verbessert und verkürzt werden kann.
Von den vielzähligen Angeboten an Nahrungsergänzungen aus dem Bereich der Orthomolekularmedizin und Phytotherapie sind zwei Stoffe besonders hervorzuheben:
Das Peptid Glutathion ist ein körpereigener sehr intensiver Radikalenfänger und Zellentgifter und ist bei Krebskranken regelmäßig zu wenig im Blut nachweisbar. Diese Substanz sollte regelmäßig in größerer Menge zugeführt werden. Die Substanz greift in den Mitochondrien-Stoffwechsel direkt normalisierend ein.
In den letzten Jahren ist Curcumin, ein Bestandteil des Gelbwurz, in amerikanischen Labors besonders auf seine Wirkungen in der Krebstherapie untersucht worden. Die Forschungsergebnisse waren äußerst viel versprechend. Curcuma, als Gewürz (im Curry; Bestandteil der Ayurveda-Medizin) im Handel, wirkt regulierend in den Stoffwechsel der Mitochondrien ("Atmungskette") ein und eignet sich dadurch besonders gut als Nahrungsergänzung. Allerdings müssen deutlich höhere Dosen - als beim Würzen üblich - möglichst aus biologischem Anbau eingenommen werden.
Weitere Informationen siehe: Fachinfo - Tisso